Allgemeine Geschäftsbedingungen

Wichtige Informationen rund um Ihre Miete

Ersatzfahrzeug

Kann ein Fahrzeug in der gebuchten Fahrzeugkategorie zum Zeitpunkt der Übergabe nicht bereitgestellt werden, behält sich der Vermieter das Recht vor, ein in Größe und Ausstattung vergleichbares oder größeres Fahrzeug bereitzustellen. Dadurch entstehen dem Mieter keine zusätzlichen Mietkosten. Sollte ein kleineres Fahrzeug angeboten und akzeptiert werden, wird die Mietpreisdifferenz zwischen den beiden Fahrzeugen erstattet. Gleiches gilt, wenn das Fahrzeug ohne Verschulden des Mieters zerstört wird oder absehbar ist, dass die Nutzung infolge einer Beschädigung, die der Mieter nicht zu vertreten hat, unangemessen lange unmöglich sein wird.

Eine Kündigung des Mieters nach § 543 Abs.2 Nr. 1BGB ist für diese Fälle ausgeschlossen, es sein denn die Stellung eines Ersatzfahrzeuges schlägt fehl oder wird durch den Vermieter verweigert. Hierdurch entstehende Nebenkosten, wie Fähr- oder Mautgebühren sowie Betriebskosten gehen zu Lasten des Mieters.

Wird das Fahrzeug durch das Verschulden des Mieters zerstört oder ist absehbar, dass die Nutzung durch einen Umstand eingeschränkt oder unmöglich wird, den der Mieter zu vertreten hat, kann der Vermieter die Stellung eines Ersatzfahrzeuges verweigern. Eine Kündigung des Mieters nach § 543 Abs.2 Nr. 1 BGB ist in diesem Fall ausgeschlossen.

Haftung des Mieters

a) Der Mieter haftet bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, insbesondere bei drogen- oder alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit und bei Schäden, die auf einer Nichtbeachtung der Fahrzeugabmessung (Höhe, Breite) sowie der Zuladungsbestimmungen beruhen, für alle von ihm dem Vermieter zugefügten Schäden. Ebenfalls haftet der Mieter in voller Schadenshöhe für alle von ihm zu vertretenden Schäden, die im Zusammenhang mit der Benutzung zu einem verbotenen

Im Falle einer nicht vertragsgemäßen Rückgabe, durch das Ladegut oder durch unsachgemäße Behandlung des Mietfahrzeugs (insbesondere Bedienungsfehler oder eine übermäßige Beanspruchung) sowie im Falle einer eigenmächtigen Vertragsverlängerung entstanden sind. Hat sich der Mieter unerlaubt vom Unfallort entfernt (§ 142 StGB) oder schuldhaft seine Obliegenheiten bei Unfall oder im Schadensfall dieser Bedingungen verletzt, so haftet er gleichfalls in voller Schadenshöhe, es sei denn, die Verletzung hatte keinen Einfluss auf die Feststellung des Schadenfalles. Kommt der Mietermit der Rückgabe des Fahrzeuges in Verzug, haftet er ebenfalls für alle hieraus entstehenden Schäden.

b) Überlässt der Mieter den Gebrauch des Fahrzeuges einem nicht im Mietvertrag angegebenen Dritten und kommt es zu einem Schadensereignis, so haftet der Mieter in voller Schadenshöhe, auch wenn der Dritte den Schaden unverschuldet verursacht hat.

c) Der Mieter ist hierbei ersatzpflichtig für alle Kosten, die für die Reparatur des Mietfahrzeugs notwendig sind. Bei einem Totalschaden haftet der Mieter auf den Ersatz des Wiederbeschaffungswerts abzüglich Restwert, beschränkt auf den in der jeweils gültigen Preisliste vereinbarten Höchstbetrag. Darüber hinausgehende Ansprüche auf Schadensersatz bleiben von dieser Regelung unberührt und richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

d) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Mieter während der vereinbarten Nutzungsdauer lediglich bis zum vereinbarten Selbstbehalt pro Schadensfall, soweit diese Bedingungen keine Haftung in voller Schadenshöhe anordnen. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht zugunsten unberechtigter Nutzer des Fahrzeuges.

e) Der Mieter haftet für alle im Zusammenhang mit der Nutzung des Mietfahrzeuges anfallenden Gebühren, Abgaben, Bußgelder und Strafen, für die der Vermieter in Anspruch genommen wird, es sein denn, diese beruhen auf einem Verschulden des Vermieters. Eingehende Kostenbescheide, etc. werden an den Mieter weitergeleitet. Der Vermieter hat das Recht, die Bearbeitung von Kostenbescheiden, die der Mieter zu verantworten, in Rechnung zu stellen.

f) Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner.

g) Solange die Schuldfrage ungeklärt ist, ist der Vermieter berechtigt, die Kaution zurückzubehalten.

Verhalten bei Unfall oder Schadensfall

a) Der Mieter hat nach einem Unfall, Brand, Entwendung, Wild- oder sonstigen Schäden unverzüglich die Polizei zu verständigen. Dies gilt auch bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter. Daneben hat der Mieter den Vermieter unverzüglich über alle Einzelheiten des Unfall- oder Schadenereignisses, auch bei geringfügigen Schäden, unverzüglich und schriftlich (bzw. telefonisch) zu informieren. Der Unfall-/Schadensbericht muss insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen, sowie amtliche Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Ein vom Mieter unterzeichnetes Original des Unfallberichts ist bei Fahrzeugrückgabe an den Vermieter zu übergeben. Schadenersatzansprüche anderer Unfallbeteiligter dürfen nicht anerkannt werden. Sonstige Beschädigungen oder besondere Vorkommnisse, die im Zusammenhang mit dem Fahrzeug stehen, sind ebenfalls unverzüglich dem Vermieter mitzuteilen.

b) Zur Schadensminderung ist der Mieter verpflichtet zunächst im Zusammenwirken mit dem Vermieter zu klären, ob über die abgeschlossene Schutzbriefversicherung Leistungen wie Hotelübernachtung, Ersatzfahrzeug (PKW) Fahrzeugrückholung, Bahnrückreise etc. zu erlangen sind. Soweit solche Leistungen reichen, dienen diese zur Entlastung des Vermieters.

Gebührenpauschale

In den Ländern Schweiz und Schweden gilt bei einer festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung und/oder Mautbescheiden, die sogenannte Halterhaftung. Das bedeutet, dass wir als Vermieter dafür haftbar gemacht werden, wenn Sie die Geschwindigkeit überschreiten oder an Mautstellen erfasst werden. In Frankreich und Norwegen gilt zwar die Fahrerhaftung, jedoch müssen wir den zuständigen Behörden die Fahrerdaten mittels einer besonderen und arbeitsintensiven Bearbeitung mitteilen.

Mit der Zahlung einer Gebührenpauschale in Höhe von 5,00 € (keine Rückerstattung) tragen Sie zu einer schnellen und unbürokratischen Abwicklung bei.

Im Einzelnen bedeutet das:

Maut in SchwedenSCHWEDEN (Maut)
Die schwedische City-Maut wird uns über E-Pass in Rechnung gestellt. Wir zahlen diesen Betrag. Mit der Pauschale sind Ihre Kosten der City-Maut bis zu einer Höhe von 5,00 € beglichen. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind hiervon ausgenommen.

 

Bußgeld SchweizSCHWEIZ (Bußgeld)
Um Bußgeldbescheiden oder gar Klagen entgegenzuwirken, werden zugestellte Bescheide von uns sofort gezahlt. Sie erhalten von uns eine Rechnung über diesen Betrag. Unsere Bearbeitungszeit ist mit der Pauschale beglichen. Sie zahlen lediglich die Buße an uns zurück.

 

Bußgeld Frankreich

FRANKREICH (Bußgeld)
Bei einem Bußgeldbescheid aus Frankreich teilen wir den Behörden die Daten mit. Sie werden direkt durch die jeweilige Behörde informiert. An uns entstehen dadurch für Sie im Einzelfall keine weiteren Kosten.

 

Maut NorwegenNORWEGEN (Maut)
In Norwegen können Mautgebühren auch kennzeichen- und zeitbezogen über das Internet abgerechnet werden. Weiteres erfahren Sie über www.autopass.no.

 

Es steht Ihnen in jedem Fall frei, die o.g. Gebührenpauschale in Höhe von 5,00 € zu zahlen. Sollten Sie dazu nicht bereit sein, möchten wir darauf hinweisen, dass wir Ihnen ansonsten pro Bescheid eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 12,50 € in Rechnung stellen müssen. Auch möchten wir speziell in Frankreich und der Schweiz niemanden unter Generalverdacht stellen.

Rückruf? Fragen?

Beratung?

Wir sind für Sie da!

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